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Eine Nachfragezone ist ein Preisbereich, aus dem der Kurs kräftig nach oben gestartet ist. Eine Angebotszone ist das Gegenstück nach unten. Die Idee: Dort könnten noch unerledigte Aufträge liegen, die beim nächsten Besuch wieder wirken.
Woraus eine Zone besteht
- Basis: wenige kleine Kerzen, in denen der Kurs kurz stockt.
- Impuls: eine oder mehrere große Kerzen in eine Richtung, die die Basis schnell verlassen.
- Abstand: Der Kurs läuft weit weg und kommt erst später zurück.
Je kräftiger der Impuls und je kürzer die Basis, desto eher lohnt sich der Blick auf die Zone. Die Überlegung dahinter: Große Teilnehmer können ihre Aufträge nicht auf einmal ausführen. Bleibt ein Teil offen, könnte der Kurs beim Rücklauf erneut reagieren. Beweisen lässt sich das im Chart nicht.
So zeichnest du eine Nachfragezone
Impuls suchen
Finde auf H1 oder H4 einen kräftigen Anstieg, der aus einer Seitwärtsphase startet.
Basis markieren
Markiere die letzten kleinen Kerzen vor dem Impuls von ihrem Tief bis zum obersten Körper.
Zone prüfen
Liegt sie im Trend? Ist sie noch unberührt? Passt ein höherer Zeitrahmen dazu?
Bei einer Angebotszone läuft alles spiegelbildlich: Basis über dem Kurs, Impuls nach unten.
Beispiel: Rückkehr in die Zone
Der Chart nutzt erfundene Kerzen. Tippe auf Weiter, um Schritt für Schritt durchzugehen.
Unterschied zu Unterstützung und Widerstand
Eine Unterstützung entsteht durch mehrere Wendepunkte an einem Preis. Eine Nachfragezone entsteht aus einem einzigen starken Impuls. Viele Händler kombinieren beides: Eine Nachfragezone über einer alten Unterstützung wiegt schwerer als jede für sich.
Zonen gelten nicht mehr, wenn der Kurs klar auf der anderen Seite schließt. Auch ein Besuch ohne Reaktion ist ein Warnzeichen. Sie sind Wahrscheinlichkeiten: Der Kurs kann durch eine Zone laufen, als wäre sie nicht da. Bei XAUUSD gilt das besonders rund um wichtige US-Daten, wenn Dochte sehr lang werden können.